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ANDRIA

Andria wurde um 1046 gegründet. Im Jahr 1228 verstarb hier Isabella II. (Jolande), die zweite Ehefrau Friedrichs II., nachdem sie ihm den Sohn Konrad, den späteren Konrad IV., geboren hatte. Andria war einst Lieblingssitz des Kaisers Friedrichs II., der im 13. Jahrhundert das imposante Castel del Monte mit acht Türmen erbauen ließ. In Andria sollen zwei seiner vier Ehefrauen begraben sein. Bis 1799 regierten die Carafa die Stadt, als sie von französischen Truppen nach einer langen Belagerung erobert wurde. Nach der Restauration der Bourbonen wurde Andria ein Zentrum der italienischen Risorgimento-Bewegung. Seit 2008 ist Andria eine der drei Hauptstädte der neu gegründeten Provinz Barletta-Andria-Trani.
Sehenswürdigkeiten: Castel del Monte bei Andria, Die Kathedrale Santa Maria Assunta wurde im 12. Jahrhundert von den Normannen auf der Grundlage eines Vorgängerbaus aus dem 7./8. Jahrhundert erbaut, der heute dieKrypta bildet, der ursprünglich normannische Herzogspalast, eine befestigte Residenz, wurde im 16. Jahrhundert erneuert, Kirche San Domenico, eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut und ergänzt wurde. Sie enthält eine Büste von Francesco II. Del Balzo, die Francesco Laurana zugeschrieben wird, sowie eine holzgeschnitzte Madonna mit Kind aus dem 16. Jahrhundert, Santa Maria di Porta Santa, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert, Sanktuarium Santa Maria dei Miracoli, eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, etwa 2 km entfernt von Andria.

TRANI

Distance: 12 km

Die Kathedrale San Nicola Pellegrino (dt. Sankt Nikolaus, der Pilger) in Trani ist die Bischofskirche des Erzbistums Trani-Barletta-Bisceglie. Der Bau ist eine Doppelkirche mit einer Krypta. Unter der Oberkirche, die dem Hl. Nikolaus geweiht ist, befinden sich die Unterkirche Santa Maria della Scala und die Hallenkrypta, die ebenfalls dem Hl. Nikolaus geweiht ist. San Nicola Pellegrino ist eine der Normannenkirchen Apuliens und steht unmittelbar am Meer.

CASTEL DEL MONTE

Distance: 18 km

Das Castel del Monte (ursprünglich castrum Sancta Maria de Monte) ist ein Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II. in Apulien im Südosten Italiens. Das Schlosswurde von 1240 bis um 1250 errichtet, wahrscheinlich aber nie ganz vollendet. Insbesondere der Innenausbau ist anscheinend nicht beendet worden. Von dem an dieser Stelle zuvor bestehenden Kloster St. Maria de Monte ist kein baulicher Rest erhalten, seine Form ist unbekannt.

BARI

Distance: 64 km

Bari ist die Hauptstadt der Region Apulien (Italien) und hat 322.751 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013). Sie ist eine bedeutende Hafen- und Universitätsstadt an der Adria. Der Hafen von Bari bietet Fährverbindungen nach Dubrovnik, Bar,Durrës, Patras und Korfu; die Universität Bari ist mit rund 70.000 Studenten eine der größten in Italien. Außerdem verfügt Bari über einen internationalen Flughafen, der vor allem von Billigfluggesellschaften angesteuert wird.

MATERA

Distance: 78 km

Matera ist eine Stadt in der süditalienischen Region Basilikata mit 60.556 Einwohnern (Stand am 31. Dezember 2013) und Hauptstadt der Provinz Matera. Die Stadt ist Sitz eines Erzbischofs. Bekannt ist Matera für seine Altstadt, die zu einem erheblichen Teil aus Höhlensiedlungen, den Sassi, besteht. Die Sassi gehören seit 1993 zum UNESCO Welterbe.
Am 17. Oktober 2014 wurde Matera zur italienischen „Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt.

MONTE S. ANGELO

Distance: 86 km

Monte Sant’Angelo ist eine Stadt mit 12.891 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der italienischen Region Apulien(Provinz Foggia). Monte Sant’Angelo liegt rund 15 km nördlich von Manfredonia an den südlichen Hängen des Gargano.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Wallfahrtskirche S. Michele, die Überreste der Kirche San Pietro sowie ein normannisches Kastell.
Am Ort des heutigen Monte Sant’Angelo erschien der Legende nach im Jahr 492 der Erzengel Michael den Hirten.

ALBEROBELLO

Distance : 100 km

Die Stadt ist vor allem durch ihre Kegelbauten (Trulli) (Einzahl Trullo) berühmt, die nach dem Vorbild der Bauweise von Hirtenhütten in dieser Gegend gehäuft entstanden. In Alberobello bestehen ganze Stadtteile aus Trulli. Darum gehört der Ort heute zum UNESCO-Weltkulturerbe, hat aber durch den Touristenansturm viel von seinem ursprünglichen Reiz verloren.